Content is king: 5 Kriterien, die guten Content auszeichnen

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Content is king: 5 Kriterien, die guten Content auszeichnen

Zuerst nehmen Besucher einer unbekannten Website das Design wahr. Entspricht dieses nach wenigen Sekunden den Erwartungen des Besuchers, so wird er auf der Website verweilen. Doch nun kommt der entscheidende Punkt – das Design kann schlechte Texte nicht ausgleichen. Denn findet der Besucher auf der Seite nicht das, wonach er sucht oder wirken die Texte aufgrund schlechter Schreibweise unseriös, wird er die Seite schnell wieder verlassen – und genau das möchten Sie auf jeden Fall verhindern.

Daher ist guter Content so wichtig, denn er überzeugt Ihre Besucher, auf der Website zu bleiben und wiederzukommen. Damit werden Ihre Besucher zu Kunden und steigern die Conversionrate.

Doch was ist guter Content? Was zeichnet ihn aus und wie wird er erzeugt? Mit den nachfolgenden 5 Kriterien für guten Content möchte ich bestehende Unklarheiten versuchen zu beseitigen.

  1. Auffindbarkeit

Ihre Inhalte können noch so gut sein, wenn sie nicht gefunden werden, dann wird sie auch niemand lesen. Darum müssen Sie grundlegende Punkte für die Auffindbarkeit Ihres Contents berücksichtigen. Dazu zählen:

  • Eine h1-Überschrift (inkl. Hauptkeyword)
  • Mindestens zwei h2-Überschriften (Zwischenüberschriften mit relevanten Keywords)
  • Meta-Daten (Title-Tag, Meta-Description)
  • Links zu verwandten Themen (interne Verlinkungen)
  • Alt-Tags für Bilder (Alternativtexte dienen der Beschreibung eines Bildes und somit einer barrierefreien Website)

 

  1. Lesbarkeit

Ist Ihr Text gut strukturiert und leicht zu lesen? Dann haben Sie alles richtig gemacht. Falls Sie jedoch daran zweifeln, sollten Sie zunächst überprüfen, ob Ihr Text dem Prinzip der umgekehrten Pyramide entspricht. Dieses Prinzip wird auch als Trichteraufbau bezeichnet und häufig im Journalismus angewendet. Hierbei nimmt der Kern des Themas den Großteil des Textes ein und wird gleich zu Beginn dargestellt. Denn anders als bei Printmedien sind Web-Besucher sprunghaft und wechseln schnell ihre Quelle, wenn sie beim Anlesen nicht direkt erkennen, dass ihr Informationsbedürfnis befriedigt werden wird. Darum kommen Sie schnell zum Punkt! Im Kern werden die sogenannten sechs „W-Fragen“ beantwortet (Wer hat was wann wo wie und warum getan). Darauf folgt dann meist die Quelle der Informationen (7. W-Frage = woher) sowie nähere Einzelheiten. Am Ende des Textes wird auf die Hintergründe, Ursachen oder die Zusammenhänge eingegangen.

Prinzip_der_umgekehrten_Pyramide

Nachdem Sie das Prinzip der umgekehrten Pyramide überprüft und gegebenenfalls angepasst haben, sollten Sie Ihre Inhalte bündeln. Inhalte, die zusammengehören, müssen in einem Absatz zusammengefasst werden. Bauen nachfolgende Inhalte auf die vorigen auf, dann sind diese selbstverständlich direkt im Anschluss hinzuzufügen. Stellen Sie außerdem sicher, dass Sie Aufzählungen, Nummerierungen oder Grafiken zur Auflockerung Ihres Textes integrieren. Denn niemand wird Ihre Inhalte lesen, wenn Ihr Text aus reinem Fließtext, ohne Absätze und ohne Auflockerungen besteht. Versetzen Sie sich also jederzeit bei der Erstellung Ihres Textes in den Leser und hinterfragen Sie die Lesbarkeit!

Zu guter Letzt müssen Sie noch die Stil-Vorgaben berücksichtigen, falls es welche gibt. Können Sie diese selbst bestimmen, dann sollten Sie sich auch bei zukünftigen Texten an sie halten. Haben Sie einmal entschieden Ihre Leser zu duzen, dann bleiben Sie dabei! Haben Sie Ihren ersten Text im Blocksatz dargestellt? Dann stellen Sie auch die nächsten in diesem Format dar und so weiter.

Zusammengefasst sollten Sie für die Lesbarkeit also Folgendes berücksichtigen:

  • Prinzip der umgekehrten Pyramide
  • Inhalte bündeln
  • Aufzählungen, Nummerierungen, Grafiken integrieren
  • Stil-Vorgaben beachten

 

  1. Verständlichkeit und Mehrwert

Neben der allgemeinen Lesbarkeit, müssen Ihre Inhalte natürlich auch für die Leser verständlich sein und ihnen Mehrwert bieten. Hierfür überlegen Sie sich als erstes, wen Sie mit Ihrem Inhalt ansprechen möchten. Wie sieht Ihre Zielgruppe aus? Besitzt sie Vorkenntnisse zu den Themen, über die Sie berichten? Ist sie mit Fachbegriffen bewandert oder sollten Sie diese gegebenenfalls erläutern? Haben Sie diese Fragen geklärt und Ihre Zielgruppe ermittelt, stellen Sie sicher, dass der Kontext Ihres Textes vorhanden ist. Baut Ihr Text auf eine Information aus einem vorherigen Text auf, dann stellen Sie zu Beginn diesen Zusammenhang her, damit der Leser diese Informationen ebenfalls erhält. Natürlich sollte Ihr Text nie komplett aus dem Kontext gerissen sein, denn Ihre Website wird niemals alle Themen abdecken können – bedenken Sie also immer das Ziel Ihrer Website und schreiben Sie nur Texte, die zu diesem Kontext passen!

Nicht nur Ihre Texte sollten verständlich sein – ein integriertes Video, das zur Auflockerung Ihres Textes dient – muss ebenso verständlich sein und natürlich in den Zusammenhang passen. Hinterfragen Sie daher auch integrierte Grafiken oder Videos. Ist der Zusammenhang zwischen Text und Video eindeutig? Und ist auch das Video an sich in einer guten Qualität sowie verständlich erklärt? Können Sie diese Fragen nicht direkt mit „Ja“ beantworten, sollten Sie den Zusammenhang und offene Fragen aus dem Video erläutern. Generell gilt: Leiten Sie Videos und Grafiken in Ihrem Text ein, sodass der Leser weiß, was ihn erwartet.

Der Mehrwert spielt bei gutem Content mit die wichtigste Rolle, daher sollten Sie diesen Aspekt mit hoher Priorität behandeln. Schreiben Sie nur über Themen, die Sie selbst interessieren oder mit denen Sie sich auskennen, denn nur so stellen Sie sicher, dass Sie Ihre Leser nicht mit belanglosen Phrasen langweilen. Merken Sie sich: Ein Text, der die Fragen eines „zufälligen“ Besuchers interessant und kurzweilig beantwortet, wird auch gelesen, wieder aufgerufen und gegebenenfalls geteilt.

  1. Handlungsorientierung

    Die Handlungsorientierung dient dazu, zu ermitteln, ob Ihr Text so gestaltet ist, dass Ihre Leser aktiv werden können. Um aus einem passiven einen aktiven Leser zu machen, ist es wichtig, ihn direkt anzusprechen und Handlungsaufforderungen zu äußern. Auch eine Kommentierungsoption ist eine gute Möglichkeit mit dem Leser ins Gespräch zu kommen. Die in Punkt 1 (Auffindbarkeit) beschriebenen internen Links dienen ebenfalls dazu, aktiv zu werden. Denn gibt es interne Verlinkungen zu weiteren Themen, die im derzeitigen Text nur kurz angesprochen werden und nähere Informationen bieten, dann wird der Leser bei Interesse auf diese klicken. Eine weitere Möglichkeit besteht darin, Social Media Icons unter den Text zu setzen, mit denen die Leser den Text mit anderen über die Sozialen Netzwerke teilen können.

    Zusammengefasst können diese Wege für einen handlungsorientieren Text gewählt werden:

    • Handlungsaufforderungen
    • Kommentierungsoption
    • Interne Verlinkungen
    • Social Media Icons

     

  2. Empfehlung

Mit Ihrem Text müssen Sie es nicht nur schaffen, dass Ihr Leser aktiv wird, sondern auch, dass er Ihren Text weiterempfiehlt. Hierzu müssen Sie ihm gute Gründe liefern und ihn direkt zum Teilen der Inhalte auffordern. So schließen Sie Bedenken aus, den Text nicht teilen zu dürfen. Auch die genannten Social Media Icons dienen der Weiterempfehlung, denn Sie stellen eine leichte Option zum Teilen dar.

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Die Autorin: Seit 2013 gehört Sarah Bloch zum oxmo-Team und arbeitet seither in der Online Redaktion. Neben der Website-Erstellung für Kunden gehören die Textaufbereitung und -veröffentlichung zu ihren Hauptaufgaben.

Bilder: © bakhtiarzein – Fotolia.com

By |2015-10-09T08:24:54+00:00September 16th, 2015|Blog|0 Comments

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